Automobiler sagen nein zu Faschisten und Neonazis – in den Betrieben und im Betriebsrat !

In den lokalen Zeitungen berichteten Sie in den letzten Tagen über das Treiben von Neonazis bei Daimler und im Betriebsrat. Der faschistischen Gruppe „ Zentrum „ im Werk Untertürkeim. Diese streben an bei den kommenden Betriebsratswahlen in Untertürkeim, Sindelfingen und Rastatt weiter Fuß zu fassen.

Wir, Beschäftigte im Werk Sindelfingen und langjährige IGM ler, zum großen Teil mit Mandat, erklären unsere Abschäu und unseren entschlossen Willen, allen neonazistischen, fremdenfeindlichen und antigwerkschaftlichen Kräften den Kampf anzusagen.

Wir sagen NEIN zu diesen Kräften, den unsere Geschichte der Arbeiter – und Gewerkschaftsbewegung lehrt uns, Faschismus und Neonazis sind die Kräfte des Großkapitals gegen alle demokratischen freiheitlichen Kräften und der Arbeiterbewegung. Sie brachten uns Krieg und Verderben in der Geschichte.

Und heute, sind die Kräfte des Zentrums bekannte Neonazis, NSU Unterstützer, Ausländerfeinde und deren Verbündete sind AfD Höcke und Pegida Gründer Bachmann. Was will das Zentrum ? Den erklärten Kampf gegen alle Linken Kräfte, gegen die Einheitsgewerkschaft IGM und gegen unsere ausländischen Kollegen und Kollegen. Arbeitsplätze nur für Patrioten. Des Weiteren uneingeschränkt für den Diesel Motor, obwohl neben den bewiesenen kriminellen Machenschaften des VW Konzerns an der Spitze, jetzt Menschen und Tierversuche bekannt wurden. Sie sprechen sich scheinheilig gegen die Globalisierung aal Trump aus und für Nationalismus und Patriotismus.

Das ganz im Sinne der Großkonzerne und der Berliner Parteien ,welche massiv nach rechts gerückt sind. Und da sind starke kämpferische Gewerkschaften und Belegschaften ein Dorn im Auge des Systems.

Das Zentrum greift scheinheilig das Co Management einiger Betriebsrats und Gewerkschaftsfunktionäre, fordert aber unverhohlen die Zerschlagung unserer Gewerkschaft, der IGM. Das ist ganz im Sinne des Monopolkapitals.

Wir dagegen, Daimler Beschäftigte, IGM ler, sagen  wir brauchen eine starke kämpferische IGM in der alle antifaschistische , demokratische, ausländische und deutsche Kollegen, junge und alte ihren Platz haben.  Einer IGM in der es keine Unvereinbarkeitsbeschlüsse geben kann und einer IGM die internationale Solidarität und den Zusammenhalt aller Automobiler fördert. Gerade die aktuelle Tarifrunde zeigt doch die Entschlossenheit das wir gemeinsam und solidarisch, ob ausländische oder deutscher Kollege/Kollegin , bei den Streiks für unsere Interessen einstehen.

Und Zentrum will genau im Dienste der Großmonopole diesen solidarischen Zusammenhalt schwächen und die Einheitsgewerkschaft zerstören.

Nein zu den Neonazis in Betrieb und Gesellschaft, Verbot und Auflösung aller neonazistischen/faschistischen Parteien und Gruppierungen/Vereinen.

Ja zur Solidarität aller Automobiler in der Welt und starken kämpferischen Gewerkschaften !

Klaus-Jürgen Hampejs

Pressesprecher: Verein der Freunde der internationalen Automobilarbeiterkoordination Sindelfingen e.V.

Gärtringen

Diese Erklärung wurde am 9.2.18 in der Kreiszeitung/Böblinger Bote als Leserbrief veröffentlicht. Dieser steht hier als PDF Datei zur Verfügung