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FORD Bordeaux: Demo am 30. Juni und ihre Folgen

Die Veranstaltung soll der Beginn einer breiten Mobilisierung gegen die Schließung der Fabrik und Entlassungen überall sein. Die gesamte Bevölkerung ist besorgt, weil der Verlust vom 3.000 Arbeitsplätzen droht. Wenn die Fabrik verschwindet, ist ein soziales Desaster unvermeidlich, wir müssen reagieren, Wege finden, die Erhaltung der Arbeitsplätze durchzusetzen. So werden im September weitere Termine vereinbart. Es wurde gesagt, dass sie nicht aufgeben werden, es gibt keinen Grund, es ist jedermanns Sache, der Kampf fängt erst an.

Vorschlag Solidaritätscharta an alle Belegschaften des Ford-Konzerns

Wir Arbeiter aus drei Werken des Ford-Konzerns und seiner Tochterkonzerne haben auf dem 6. internationalen Automobilarbeiterratschlag vom 15.-18. Oktober ´09 in Hannover festgestellt, dass wir in allen Ländern viele gleiche Probleme haben. Ford versucht wie alle anderen Konzerne jedoch, uns gegeneinander auszuspielen und uns zu spalten, um unsere Kampfeinheit zu verhindern bzw. zu zersetzen. Die Belegschaften in Köln und Valencia werden mit denselben Methoden erpresst: „wenn Ihr nicht zustimmt, geht die Stückzahl nach Valencia bzw. Köln“. Das lassen wir uns nicht gefallen! Wir Arbeiter aus allen Ländern rücken näher zusammen, informieren uns sofort über Erpressungsverssuche und stimmen uns über ein gemeinsames Vorgehen ab.