Automobilarbeiter*innen - aktiv gegen die Umweltzerstörung! Kampf für eine lebenswerte Zukunft in Einheit von Mensch und Natur!
8. November 2025: Aufruf der ICOG zum Internationalen Umweltkampftag am 15. November 2025:: Durch Hurrikans und Taifune wurden aktuell in Südostasien und in der Karibik hunderte Menschen getötet und verletzt, ganze Landstriche verwüstet. Die Infrastruktur ist völlig zerstört. In den Philippinen mussten jetzt über eine Million ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen. Dieses Szenario zeigt deutlich auf, was die Menschheit bei steigender Erderwärmung angesichts dieser Klimakatastrophen in der nächsten Zukunft zu erwarten hat. Als Automobilarbeiter*innen können wir unsere Augen davor nicht verschließen. Deshalb wird die Frage der Umweltzerstörung, von notwendigen Sofortmaßnahmen und einer lebenswerten Zukunft in Einheit von Mensch und Natur ein wichtiges Thema bei der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz vom 20.-24. November 2025 in Pune in Indien. Die Internationale Koordinierungsgruppe (ICOG) hat die Frage des Kampfs für den Schutz der natürlichen Umwelt in ihren Resolutionsvorschlag an die Delegierten der Konferenz mit aufgenommen.
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Die US-Regierung unter Trump, ultrarechte und faschistische Parteien leugnen nach wie vor, dass die Ursache die Klimakatastrophe mit ihrer sprunghaften Erd- und Meerwasser-Erwärmung ist. Insbesondere Energie- und Automobilkonzerne verschärfen die bereits begonnene Umweltkatastrophe und verhindern einen raschen Übergang zu erneuerbaren Energien und das effektive Recycling wertvoller Rohstoffe.
Der Wettlauf bei Elektrofahrzeugen und Künstlicher Intelligenz (KI) hat ebenfalls negative Auswirkungen auf die Umwelt, vor allem solange sie nicht auf der Grundlage erneuerbarer Energien beruhen. Der intensive Abbau von Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan führt zur Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen, zur Grundwasserkontaminierung und einer Verknappung dieser natürlichen Ressourcen.
Wir, die Beschäftigten in der Automobilindustrie, sind nicht verantwortlich für ihren mörderischen Konkurrenzkampf und die offene Vernichtungsschlacht. Wir hängen weder an Verbrennungsmotoren und privaten Verkehrsmitteln noch an Bergen von verschrotteten Autos.
Wir lehnen die fortschreitende Umstellung auf Kriegswirtschaft ab: „Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter“. Nicht der Umweltschutz ist schuld am Verlust von Arbeitsplätzen, sondern das Streben nach Maximalprofit und Weltmarkt beherrschender Stellung multinationaler Konzerne.
Wenn der Kapitalismus nur noch auf der Grundlage der Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschheit funktionieren kann, erklären wir ihm als Gesamtsystem den Kampf! In vielen Ländern der Erde führen Automobilarbeiter*innen harte Kämpfe und Streiks. Es ist unsere Aufgabe als internationale Automobilarbeiterbewegung, an vorderster Front für sofortige Schutzmaßnahmen für unsere Klasse zu kämpfen.
Für sofortige Umstellung auf erneuerbare Energien!
Kampf für 100% emissionsfreien Verkehr, für eine nachhaltige und umweltverträgliche Mobilität der Zukunft!
Bei der aktuell statt findenden Weltklimakonferenz COP 30 in Belém in Brasilien treffen sich zehntausende aus aller Welt, mit dem erklärten Ziel die Erderwärmung und den Übergang in die globale Klimakatastrophe zu stoppen. Die USA oder die Öl-Staaten sind gar nicht erst gekommen, obwohl sie die Hauptemittenten der Treibhausgase sind. Regierungs- und Bankenvertreter, Lobbyisten von Öl-, Energie- und Bergbaukonzernen sind weiter bei den Weltklimakonferenzen aktiv dabei effektive Maßnahmen zu verhindern, um ihre Milliardenprofite nicht zu gefährden. Also ein Riesenspektakel das letztlich eine weitere Ausplünderung und Vernichtung wertvoller Rohstoffe und massive Umweltzerstörung nicht aufhält. In Belém sind aber auch tausende aktive und kämpferische Umweltschützer vor Ort, welche bei einem Alternativgipfel über wirksame Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe und Umweltzerstörung beraten und ihren Protest lautstark auf die Straße tragen. Aus Brasilien selbst nimmt eine starke Arbeiter- und Gewerkschafterdelegation teil. Bauarbeiter vor Ort in Para sind in einen Proteststreik getreten. Vertreter der internationalen Automobilarbeiterkoordination stehen in engem Schulterschluss mit der kämpferischen internationalen Umweltbewegung und fördern den gemeinsamen Kampf.
Beteiligt euch an den Aktivitäten zum Internationalen Umweltkampftag am 15. November 2025! Macht euren Protest zusammen mit Gewerkschaften, in den Betrieben und auf der Straße unübersehbar.
Automobilarbeiter*innen - aktiv gegen die Umweltzerstörung!
Kampf für eine lebenswerte Zukunft in Einheit von Mensch und Natur!
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