Wer Zentrum wählt, wählt Faschismus – für eine kämpferische IG-Metall!

29. Januar 2026: Von: IAC-Gruppe Braunschweig-Wolfsburg: Korrespondenz über unseren Einsatz am Drehtor: Es ist seit längerem bekannt, das die faschistische Betriebsgruppe „Zentrum“ in Braunschweig zur Betriebsratswahl antritt. Ihr Listenführer arbeitet in Isenbüttel, was ein sehr kleiner Standort ist und organisatorisch mit zum Werk Braunschweig gehört. Deshalb entschieden wir, genau dort einen Einsatz unserer IAC-Gruppe zu machen (IAC steht für Internationale Automobilarbeiterkoordinierung). Das war genau richtig!

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Wer Zentrum wählt, wählt Faschismus – für eine kämpferische IG-Metall!“, dazu eine IAC-Fahne und eine der IG-Metall dabei. Mit der Abschluss-Resulotionen der 3. IAC sind wir auf die Kolleginnen und Kollegen zu gegangen, die Nehmerquote lag bei gut 90%. Zwei Broschüren „Wie moderne Faschisten die Gewerkschaften zerschlagen wollen und wie wir das verhindern“ wechselten den Besitzer.

Angesprochen haben wir mit: „Minneapolis zeigt modernen Faschismus – macht mit in der internationalen Automobilarbeiter-Koordinierung!“ Viele kannten uns nicht, fanden aber die Idee gut, als Arbeiter international zusammen zu halten und zu kämpfen.

Einigen sagte das Stichwort Minneapolis nichts, aber das mörderische Treiben der Einwanderungsbehörde ICE war allen ein Begriff. Auch das Massaker an den Demonstranten im Iran durch die iranische Regierung kam zur Sprache. Diese Vorgänge lehnten alle entschieden ab, die sich äußerten. Es wurde aber auch deutlich, dass noch große Unsicherheit besteht, wie man diese erschreckende Entwicklung einordnen muss.

Ingo Hönemann als Listenführer von Zentrum in Braunschweig ist bei den Kollegen nicht beliebt. Ein Kollege erzählte, dass er sich vor der Arbeit drückt, indem er die Meister mit „irgend einen Blödsinn“ voll labert. Weiter erzählte der Kollege über ihn, dass er nach einer Vertrauensleute-Wahl durch die IG-Metall eine „Verbesserungsidee“ schrieb, die IG-Metall Vertraunsleutewahlen abzuschaffen, da sie von der Arbeit abhalten würden. Wat nen Typ!

Die Unterstützungs-Unterschriften für die Zentrums-Liste hat er, laut den Kollegen in Isenbüttel, unter falscher Fahne gesammelt, indem er einigen Kollegen erzählte, er würde etwas für die IG-Metall machen. Ähnlich ging er auch in Halle 30 vor. Auch im Hauptwerk traten die Unterschriftensammler nicht offen als Zentrum auf. In Isenbüttel haben daraufhin viele Kollegen ihre Unterschrift zurück gezogen.

Ein Kollegen kritisierte, das Kollegen nach dem schlechten Abschluss für die Group Services im Januar ausgetreten sind. Für ihn war klar, nur wenn wir viele sind, können wir bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erkämpfen. Er kritisiertte auch die Unzufriedenen, die austreten, anstatt selber in der IGM aktiv zu werden: „gerade die, die austreten sind dann die ersten, die ihre neuen Rechte in Anspruch nehmen, wie die zusätzlichen 6 Tage frei.“

Fazit:

Die weltweite faschiste Entwicklung und Kriegsvorbereitung wird als echte Bedrohung und mit Sorge wahrgenommen. Keiner will sich gegen die Kolleginnen und Kollegen im Ausland aufhetzen lassen, oder gar in einen Krieg ziehen. Das wir uns dagegen als Klasse noch viel besser organisieren und aktiv werden müssen in unseren Gewerkschaften und darüber hinaus ist, aber noch nicht klar.

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